■ Schröder: Trotz Kohl nach Bonn
Bonn (dpa) – Niedersachsens Ministerpräsident Schröder (SPD) hat seine Bereitschaft signalisiert, im Falle einer Großen Koalition nach dem 16. Oktober unter gewissen Bedingungen auch ein Ministeramt unter einem Bundeskanzler Kohl anzutreten. Schröder wies gestern darauf hin, daß er im SPD- Schattenkabinett für den Posten des Wirtschaftsministers „mit einem zusätzlichen Feld für operative Politik“ vorgesehen sei. „Für dieses Amt würde ich nach Bonn gehen in einer angemessen günstigen Situation“, so Schröder.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen