: Schneller leben und jünger sterben
Manche Menschen altern schneller als andere, vermuten Forscher. Das verrät nicht nur ihre äußere Erscheinung, sondern der Prozeß vollzieht sich offenbar auch im Innern. Ein New Yorker Forscherteam befragte dazu 96 Erwachsene mit dem Down-Syndrom, einer Form geistiger Behinderung, und deren Familienangehörige. Dabei konzentrierten sich die Ärzte auf Frauen, die schon vor ihrem 35. Lebensjahr ein Kind mit dem Down-Syndrom geboren hatten, für das das fortgeschrittene Alter der Mütter verantwortlich gemacht wird. Zu ihrer Überraschung entdeckten die Forscher, daß die gleichen Frauen später auch häufiger unter der Alzheimerschen Krankheit litten. Somit könnten Frauen, die schon in jungen Jahren ein Kind mit dem Down-Syndrom gebären, aus dem gleichen Grund häufiger und in jüngerem Alter an Alzheimer erkranken: Ihre biologische Uhr ist der chronologischen weit voraus.Foto: Hartmut Schoen
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen