: Schlecht verklebte Schulen
Eine Asbestkonzentration von 700 Fasern pro Kubikmeter Luft hat jetzt der TÜV in einem Raum des Weddinger Oberstufenzentrums (OSZ) „Gesundheit“ gemessen. In zwei anderen Räumen fanden sich nach Angaben von Volksbildungsstadtrat Schimmler (SPD) Konzentrationen von 100 und 200 Fasern. Zuvor waren in der Schule die asbesthaltigen „Mobau„-Wände mit Klebeband abgedichtet worden. Neben der Wilmersdorfer Gesamtschule Emser Straße war das OSZ die einzige Schule, in der das umstrittene Klebeband verwendet worden war. In Wilmersdorf verzichtet der Bezirk allerdings auf Nachmessungen. Schimmler will jetzt prüfen lassen, ob der relativ hohe Wert von 700 Fasern lediglich eine kurzfristige Folge der Abklebearbeiten war.
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