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Scheherazade

Schade. Jetzt ist der Krieg am Golf zu Ende, und damit scheint auch für die taz das neuentflammte Interesse an seinen Leserinnen und damit auch an der weiteren Berichterstattung über Scheherazade-Aktivitäten erloschen zu sein. Oder was ist denn sonst los? Warum gibt es keine Nachrichten und Diskussionsbeiträge mehr? An Scheherazade kann es ja nicht liegen, denn die begonnene Arbeit sollte ja fortgeführt werden.

Seit der berühmten „Frauenseite“-Diskussion kann frau und man ja dabei zusehen, wie sich die taz mehr und mehr an der Meinung und an den Interessen männlicher Leser/Politiker/Inserenten/Mitarbeiter zu orientieren scheint. Eine Entwicklung, die mich sehr ärgert. Sabine Holm, München

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen