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„Schafft alles ab!“ (Spruch an der FU)

Im überfüllten Audi max der FU spricht Daniel Cohn-Bendit: Die „Aktionen auf der Straße“ müssen politische Priorität haben. Den bedrohten Besetzern des Japanologischen Instituts rät er: „Baut Barrikaden!“ Auf Antrag von Christian Semler (taz) beschließt die Versammlung, aus Protest gegen die Notstandsgesetze das Otto-Suhr-Institut zu besetzen und nach Karl Liebknecht umzubenennen („Bringt Luftmatrazen und rote Fahnen mit“). Die FU-Soziologen und Germanisten beschließen einen Streik. Cohn-Bendit wird auf der Rückfahrt die Wiedereinreise nach Frankreich verweigert, was der Spiegel, dem er ein unterbezahltes Interview gab, sich selbst zugute hält. Wo er schon mal in Hamburg ist, unterschreibt der „rote Dany“ auch noch schnell einen gutdotierten Rowohlt-Vertrag für einen Aktuellschuß über „die französische Revolution“ (Spiegel), den er dann zusammen mit seinem Bruder in die Tasten haut.

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