: Schaden verhüten
■ Spiegelwand: SPD will Zustimmung
Der stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses des Abgeordnetenhauses, Nikolaus Sander (SPD), hat vor der morgigen Abstimmung im Steglitzer Bezirksparlament an die CDU- und FDP-Vertreter appelliert, dem umstrittenen Holocaust-Mahnmal doch noch ihre Zustimmung zu geben. „Die Steglitzer BVV hat noch einmal die Chance, den von ihrer Mehrheit in dieser Auseinandersetzung angerichteten Schaden für Berlin, der die Grenzen der Stadt längst überschritten hat, zu verringern“, betonte Sander. Er erinnerte die Bezirksverordneten daran, „daß das Abgeordnetenhaus in einem eindeutigen Beschluß die Errichtung dieses Denkzeichens wünscht“. Bausenator Nagel (SPD) hatte die Angelegenheit kürzlich an sich gezogen. Die Errichtung der als „Denkzeichen“ zur Erinnerung an die verschleppten und ermordeten Juden in diesem Bezirk geplanten Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz soll notfalls vom Senat angeordnet werden. Nagel handele dabei, so Sander, „in klarem Einvernehmen mit dem Parlament“. dpa
Umverteilung gegen rechts
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