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Sarrazin zeigt, was ’ne Harke ist

Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) will künftig Sozialhilfeempfänger verstärkt für gemeinnützige Arbeiten einsetzen. So könne das finanziell schwer angeschlagene Land an anderer Stelle Geld sparen, sagte Sarrazin gestern dem Radiosender Hundert,6. Deshalb wolle er die Bezirke anschreiben und um eine Auflistung anstehender gemeinnütziger Arbeiten bitten. „Wenn man mal rechnet, dass mindestens 30 Prozent der Sozialhilfeempfänger arbeitsfähig sind, und dass man hiervon die Hälfte für gemeinnützige Arbeiten ranziehen könnte, dann könnte man woanders im Land Geld sparen“, so der Senator. Hintergrund ist die Laubsammelaktion von Sozialhilfeempfängern im Bezirk Neukölln. Auf Anregung von Umweltsenator Peter Strieder (SPD) werden die Hilfebezieher in mehreren öffentlichen Parks eingesetzt, um das Laub der von der Miniermotte geschädigten Rosskastanien einzusammeln. Den Rechen schulterten zu Beginn der Aktion 50 Hilfeempfänger, nach wenigen Tagen erschienen nur noch 13. DDP

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