piwik no script img

■ STASISascha Andersons Karteikarte gefunden

Berlin. In der Berliner Gauck-Behörde befindet sich eine Karteikarte, die den Lyriker Sascha Anderson als »Inoffiziellen Mitarbeiter« der Stasi ausgibt. Sie sei annähernd identisch mit jener vom 'Spiegel‘ abgebildeten Karte aus einer Handkartei der Stasi in Gera, sagte ein Sprecher der Gauck- Behörde. Die Geraer Karte, an deren Echtheit seine Behörde nicht zweifelt, enthalte noch einige handschriftliche Ergänzungen. Eine solche Karteikarte sei »ein wichtiger Hinweis« für eine tatsächliche Stasi-Mitarbeit.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen