: SPD und PDS billigen Koalition
Einen Tag nach der SPD hat auch die PDS der rot-roten Senatsbildung in Berlin grünes Licht gegeben. Von 133 Delegierten des Landesparteitags stimmten 17 gegen den Vertrag, fünf enthielten sich der Stimme. Schon am Vortag hatten die SPD auf ihrem Parteitag mit großer Mehrheit zugestimmt. Nur 44 von 231 Delegierten sprachen sich gegen das rot-rote Bündnis aus. Der designierte Wirtschaftssenator Gregor Gysi (PDS) bezeichnete die Koalition als eine Chance für einen demokratischen Sozialismus. „Seit 1989 bemüht sich die PDS darum, aus der Konfrontation eine Kooperation zu machen“, sagte Gregor Gysi. Die PDS-Bundesvorsitzende Gabi Zimmer kündigte eine erste Initiative zur Bundestagswahl im September an. Man wolle die Vermögensteuer wieder einführen. AP/TAZ
bericht SEITE 23
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen