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■ „SEKRETÄR“ WILL BLEIBENStolpe-Verteidiger: Gemeinsam gegen Gauck

Berlin (taz) — Trotz des Gutachtens der Gauck-Behörde, das neue Indizien für Stolpes Stasi- Verstrickung liefert, wollen auch die Potsdamer PolitikerInnen — im Gegensatz zu Bonner Unionsabgeordneten — nicht über Stolpes Rücktritt reden. Ganz im Sinne des Ministerpräsidenten greifen sie statt dessen die Gauck-Behörde an. Stolpe selbst will die Vorwürfe gegen ihn vom Stasi-Ausschuß der Evangelischen Kirche überprüfen lassen. In einem Interview mit der taz nannte der Berliner Theologe Richard Schröder einen katholischen Kirchenmann, in dessen Stasi-Akte vorgeschlagen wird, „ihn als IM zu führen, ohne Verpflichtung und ohne Werbungsgespräch.“ SEITE 4

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