piwik no script img

Ruth Niehaus =

Die Schauspielerin Ruth Niehaus, einst das Fräuleinwunder des deutschen Nachkriegsfilms, ist tot. Die Darstellerin, die auch einem Millionenpublikum des Fernsehens bekannt war, erlag bereits am Sonnabend in Hamburg sechsundsechzigjährig einer schweren Magenkrankheit. Der Künstlerin, die sich auch als Regisseurin und Autorin einen Namen machte, war gerade erst für ihren Dokumentarfilm „Jeffrey zwischen Leben und Tod“ der Filmpreis der Deutschen Aids-Stiftung zuerkannt worden. Die gebürtige Krefelderin hatte unter Gustav Gründgens in Düsseldorf und dann in den 60er Jahren unter Oskar Fritz Schuh am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg ihre größten Theatererfolge gefeiert. Für den Film wurde sie von Curt Goetz entdeckt.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen