: Rülpsen auf der Weide
Canberra (dpa/taz) – Seit einigen Wochen rülpsen australische Kühe in der Nähe von Canberra für die Wissenschaft. Wie bei allen Wiederkäuern produzieren Methanbakterien im Pansen von Rindern das Treibhausgas Methan. Doch wieviel Gas genau die Millionen von Milchkühen und Fleischrindern auf den Bauernhöfen und Rinderfarmen in die Luft pusten, „ist eine der großen Unbekannten“, berichtet der New Scientist (Nr. 1863). Um diese Frage zu klären, haben Tom Denmead und seine Kollegen von der „Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation“ (CSIRO) auf einer Weide ein aufwendiges System zur Luftanalyse entworfen. Auf einem abgezäunten Areal können die Tiere frei rülpsen und pfurzen, während die Luft in ihrer Umgebung ständig abgesaugt und untersucht wird.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen