piwik no script img

Rollstuhlfahrer und BVG

In der Praxis testete ein Dutzend Rollstuhlfahrer am Samstag in der Kaiser-Friedrich-Straße die neuen „behindertengerechten“ Busse der BVG und kamen erneut zu dem Schluß, daß ein Teil davon mitnichten für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Schräg ausfahrende Rampen am Mitteleingang erwiesen sich oft als zu steil. Die Rollstuhlbenutzer verlangen daher von der BVG nur Busse mit waagerechten Plattformen, auf denen man in das Fahrzeug gehoben wird. Allerdings können Behinderte mit großen Elektrorollstühlen diesen Buseinstieg nicht benutzen.

Foto: Jan Erik Ouwerkerk

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen