■ beiseite: Richtigstellung
Betr.: unser Bericht über die Inszenierung „Gebrochenes Glas“ vom 14. Juli. Im Namen der ProduzentInnen legt Goran Duzevic Wert auf folgende Feststellungen: Die Autorin und Regisseurin des Theaterstücks, Sladjana Duzevic, ist keine bosnische Emigrantin, sondern eine mazedonische Schriftstellerin, Regisseurin und Literaturwissenschaftlerin. Goran Duzevic ist nicht nur Bühnenbildner, sondern arbeitet als freischaffender Künstler. Der Text „Gebrochenes Glas“ richtet sich nicht an Flüchtlingskreise, sondern an das deutsche Publikum, es gibt auch nur eine deutsche Fassung, die erstmals 1993 in der November/ Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Sinn und Form abgedruckt wurde. Und „wer sich selbst eine Meinung über diese Produktion bilden will, kann dies am 23./24. und 29.–31. Juli tun, da wird „Gebrochenes Glas“ jeweils um 20 Uhr in der Werkstatt der Kulturen in der Wissmanstraße 31 in Neukölln gezeigt.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen