: Rettung vom verfluchten Berg
Oberstdorf (taz) – Angefangen hatte es am Spätnachmittag. Die Bergwacht im Allgäuer Oberstdorf empfing einen Rettungsruf. Ein Urlauberpaar hatte sich auf dem Älpelesattel völlig verstiegen und war in eine Steilflanke geraten. Hier gab es kein Vor und Zurück mehr. Vor allem die Frau bewegte sich keinen Schritt mehr von der Stelle. Doch irgendwie schaffte es ihr Partner, sich bis ins Bergdorf Gerstruben durchzuschlagen, von wo aus die Bergwacht informiert wurde. Mit dem aus Kempten gerufenen Rettungshubschrauber gelang es schließlich, nach Einbruch der Dunkelheit, die Urlauberin zu bergen. Aber aus der Rückkehr ins Tal wurde so schnell nichts. Wegen aufziehenden Nebels mußte der Rettungshubschrauber Christoph 17 oben bleiben und Gerettete wie Besatzung in einer Berghütte übernachten – sinnigerweise auf dem Oberstdorfer Hausberg Nebelhorn. Klaus Wittmann
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen