piwik no script img

Rep verurteilt

Der Fraktionsvorsitzende der „Republikaner“ von Friedrichshain, Detlef Mahn, ist am Dienstag wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 4.500 Mark verurteilt worden, weil er in einem „zynisch“ abgefaßten Brief die Menschenwürde von Homosexuellen angegriffen hat. So sah es das Amtsgericht Tiergarten am Dienstag in seinem Urteil. Gemeinsam mit einem zu 3.600 Mark verurteilten Bezirksverordneten hatte der Lokalpolitiker im November 1992 das Schreiben an Gesundheitssenator Peter Luther verfaßt, worin die Mittelkürzung für die Lesben- und Schwulenberatung gefordert wurde.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen