■ Rechts außen: Grobe Fehler
Erfurt (dpa) – Thüringens Polizei sind bei der Beobachtung der 22 Rechtsradikalen, die vor mehr als einer Woche die KZ-Gedenkstätte Buchenwald geschändet haben, grobe Fehler unterlaufen. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den Innenstaatssekretär Lippert gestern in Erfurt vorlegte. Er räumte ein, daß bei der Beobachtung des Busses mit den Skinheads Informationen falsch bewertet wurden. Einige Beamte hätten Schritte unterlassen, „die zum Handwerkszeug jedes Polizisten gehören“. Lippert erklärte: „Anlaß für Konsequenzen auf höherer Ebene gibt es nicht.“ Wegen der Pannen sind bisher gegen fünf Beamte des mittleren und unteren Dienstes Disziplinarmaßnahmen eingeleitet worden, zwei wurden beurlaubt.
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