: Rammeln in Norderstedt
Als ein erschütterndes Erlebnis erweist sich der Anfang des Tunnelbaus für die Verlängerung der U-Bahn von Garstedt nach Norderstedt-Mitte für die BürgerInnen in Hamburgs schöner Nachbarstadt. Bodenschichten, die härter sind als zunächst vermutet, zwingen die Bauführung dazu, andere Waffen zu wählen: statt die stählernen Spundbohlen mit einem geräuscharmen Hochfrequenzrüttler in den holsteinischen Untergrund zu befördern, mußte man zu hydraulischem Rammgerät greifen. Sehr zum Leidwesen der Verkäufer und Kunden im angrenzenden Einkaufszentrum. Kopfschmerzen durch den Klang der Ramme und Vibrationen sind die am meisten beklagten Nebenwirkungen des U-Bahn-Baus, der parallel zur bestehenden AKN-Linie läuft. Ein Ende des Baulärms um das Einkaufszentrum ist noch nicht abzusehen. Zwar sollen die Spundwände in etwa drei Wochen fertiggestellt sein, doch im März wird fleißig weitergerammt. Dann geht es um den Anschluß an den bestehenden U-Bahntunnel. kader
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