■ KRITIK AN KOHL: REPs wollen Soldaten nicht in Krisengebieten
Bonn (taz) — Der Vorsitzende der REPs, Franz Schönhuber, wendet sich gegen die von Kohl geplante Grundgesetzänderung, um deutsche Soldaten auch in Krisengebieten einsetzen zu können. Sie würden sich einer solchen Änderung mit allen Kräften widersetzen, notfalls auch auf die Straße gehen. Nie wieder wollten sie den Ruf hören „Germans to the front“. Damit zieht er Le Pen nach, der französische Soldaten keinesfalls in ausländischen Krisengebieten sehen will.
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