: Prozeß um Babymord
Vor dem Landgericht muß sich seit gestern ein 23jähriger Mann verantworten, der im Dezember 1993 sein sieben Monate altes Baby brutal ermordet haben soll. Er habe mit den Fäusten derart heftig auf den Kopf seiner Tochter geschlagen, daß diese an ihren Verletzungen starb. Der Angeklagte habe das Baby aus Freude am Töten umgebracht. Außerdem sei ihm das Kind, das er monatelang geschlagen und mißhandelt habe, lästig gewesen. Der 23jährigen Mutter wirft die Staatsanwaltschaft vor, von den Mißhandlungen gewußt zu haben und trotzdem nicht eingeschritten zu sein.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen