piwik no script img

Protestler erschossen

Kongo Polizei schießt auf Demos gegen Wahlverschiebung

taz | Bei Protesten in der Demokratischen Republik Kongo sind gestern zahlreiche Menschen getötet worden. 14 Zivilisten und drei Polizisten seien in der Hauptstadt Kinshasa gestorben, sagte Innenminister Evariste Boshab am Abend. Laut Augenzeugen eröffneten Sicherheitskräfte das Feuer auf Demonstranten, damit sie nicht ins Stadtzentrum marschieren. Die Demonstranten zündeten stattdessen Gebäude an. Mehrere Journalisten wurden festgenommen, so die Korrespondentin des französischen RFI-Rundfunks.

Ausland

Meinung + Diskussion

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen