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Protest gegen Tiefflüge

■ Demonstration ab-, Flugbehinderungen angesagt

Im November wird es entgegen ursprünglichen Planungen keine Demonstrationen gegen den Tieffluglärm in Niedersachsen geben. Das beschloß am Freitag abend die „Kommunalpolitische Arbeitsgemeinschaft gegen Fluglärm im Tiefflugebiet Nr. 1“ in Cloppenburg. Die „meteorologische und politische Wetterlage“ sichere nicht die gewünschte Aufmerksamkeit und Resonanz für eine Großdemonstration, wurde als Grund für die Terminverschiebung auf das kommende Frühjahr angegeben.

Auf einstimmigen Beschluß der aus Vertretern von 42 nordwest-niedersächsischen Landkreisen, Städten und Gemeinden bestehenden Arbeitsgemeinschaft soll die Bevölkerung im Tieffluggebiet Ostfriesland, Emsland, Oldenburger, Münsterland und Ammerland jedoch im November zu einem schriftlichen Votum gegen Tiefflüge von Militärjets unter 300 Metern aufgerufen werden. Darüberhinaus wollen die Tieffluggegner schon jetzt punktuelle Aktionen wie die Sperrung von Luftterrains mit Fesselballone oder Protestmärsche starten.

Es könne nicht länger hingenommen werden, so AG-Vorsitzender Jürgen Wiehe, daß deutsche Generäle den politischen Willen für die Aufhebung der Tieffluggebiete, die Verteilung des Flugbetriebs auf den gesamtdeutschen Luftraum und den Stopp aller Tiefflugübungen, einfach ignorierten. dpa

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