: Privatkontakte zu Münchner Nazis
Ein in der vergangenen Woche bei einer Razzia festgenommener Berliner soll zu der unter Terrorismusverdacht stehenden Münchner Neonazibande private Kontakte gehabt haben. „Es gibt einen persönlichen Zusammenhang mit den Münchner Leuten“, sagte Innensenator Ehrhart Körting (SPD) am Montag im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Eine organisierte Verbindung zu der Gruppe, die unter anderem einen Anschlag bei der Grundsteinlegung für die neue Münchner Synagoge geplant haben soll, schloss Körting aus. Nach Justizangaben wurde gegen den 23-Jährigen Haftbefehl erlassen. Der Vorwurf lautet auf illegalen Waffenbesitz und Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen. Die Polizei hatte bei der Wohnungsdurchsuchung am Donnerstag in Marzahn mehrere Schusswaffen und Nazisymbole gefunden. Nach Angaben von Körting wurde auch die Wohnung der Eltern überprüft. Das Verfahren steht nicht im direkten Zusammenhang mit den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen die Münchner Gruppe. DPA