: Politisch Verfolgte aufnehmen
Berlin (taz) - Die Fraktionen der SPD, der CDU und der Grünen im Saarbrücker Rathaus haben an die Bundesregierung appelliert, ihren politischen Einfluß geltend zu machen und sich für die politischen Gefangenen in Chile und Südafrika einusetzen. In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie die Regierung auf, die „Sechs von Sharpeville“ und die 14 politischen Gefangenen, die in Chile von der Todesstrafe bedroht sind, in der Bundesrepublik aufzunehmen. Die Todesstrafe sei mit rechtsstaatlichen Grundsätzen unvereinbar, und hierzu dürfe niemand schweigen, auch Kommunalpolitiker nicht.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen