piwik no script img

■ PolenAuschwitz-Gedenken

Auschwitz (dpa) – Etwa 2.000 Roma und Sinti aus nahezu 12 Staaten gedachten gestern im ehemaligen KZ Auschwitz der von den Nationalsozialisten ermordeten Angehörigen ihres Volkes. Der Vorsitzende des Bundes polnischer Sinti und Roma, Andrzej Mirga, beklagte die „Mauer des Schweigens“, die jahrelang den Holocaust seines Volkes umgeben habe. Die Nazis hätten in den von ihnen besetzten Ländern etwa 500.000 Roma und Sinti umgebracht. Polens Ministerpräsident Waldemar Pawlak rief zum friedlichen Zusammenleben zwischen Polen und den Sinti und Roma auf.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen