piwik no script img

■ PeruSie muß es wissen

Lima (AFP/taz) – Die Ehefrau des peruanischen Staatschefs, Susana Higuchi de Fujimori, will bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden April gegen ihren Mann antreten. Seit Monaten streitet sich das Paar öffentlich und mit großer Verve. Präsident Fujimori hatte ein Wahlgesetz verabschieden lassen, das Verwandten des Staatschefs eine Kandidatur verbietet. Sie protestierte und warf ihm Korruption vor. Er ließ sie in ihrem Büro einsperren. First Lady sei sie auch nicht mehr. Frau Fujimori will für die Bewegung „Harmonie für das 21. Jahrhundert“ kandidieren, die sich für eine „moralische Wende“ und „sittliche Festigung“ einsetzt. Das Wahlgericht muß entscheiden, ob sie darf.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen