■ Palästina: Geizige Geber
Tel Aviv (taz) – Nur ein Drittel der Summe, die Geberstaaten aus aller Welt für die palästinensische Selbstverwaltung versprochen hatten, ist tatsächlich ausgezahlt worden: statt 700 Millionen nur ungefähr 230 Millionen US-Dollar. Dies wurde auf einer ersten Arbeitssitzung der Vertreter der Geberstaaten in Gaza, die die norwegische Regierung und die UNO einberufen hatten, bestätigt. Der Weltbankvertreter Odin Knutsen entkräftete die Argumente der Geber, wonach die Überweisung der Hilfsmittel auf zu viele Hindernisse stoße. Probleme der Transparenz und Kontrolle seien von den Palästinensern zufriedenstellend gelöst worden.
Nur noch 390 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen