■ PDS: Links, wo Bisky ist
Potsdam (dpa) – Mit einer „Mixtur von linker Sozialdemokratie und Reformkommunismus“ will Brandenburgs PDS-Fraktions- und Landesvorsitzender Lothar Bisky das Erbe des Bundesvorsitzenden Gregor Gysi antreten: „Ich bin der Mannschaftstyp und will nicht in die klassische Rolle des deutschen Parteivorsitzenden schlüpfen.“ Die Zukunft der Partei sieht Bisky vor allem in jungen Leuten, die „alternativ zum Konsum und mit Bewußtsein zur Umwelt und Dritte-Welt-Problematik“ leben. Bei den Bundestagswahlen 1994 hofft er auf drei Direktmandate, möglicherweise durch Bündnisse mit den Komitees für Gerechtigkeit.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen