: PDS will sich bekannt machen
Die Berliner PDS zieht aus ihren derzeit schlechten Umfragewerten für die Bundestagswahl Konsequenzen. Der Landesvorstand habe eine stärkere Personalisierung des Wahlkampfes beschlossen, sagte am Montag PDS-Sprecher Axel Hildebrandt. Damit sollen die PDS-Direktkandidaten bei den Wählern einen größeren Bekanntheitsgrad erlangen. Nach jüngsten Umfragen muss die PDS um ihren Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Sollte es den Sozialisten nicht gelingen, bundesweit die 5-Prozent-Hürde zu überspringen, müsste die Partei drei Direktmandate erringen. Nur so ließe sich das parlamentarische Aus verhindern. In Berlin scheinen derzeit aber nur zwei PDS-Direktmandate sicher, anderswo sind die Chancen noch geringer. Der Sprecher räumte ein, dass es nach dem Rückzug von Gregor Gysis aus dem Senat eine „große Verunsicherung“ bei den PDS-Wählern gibt. Offensichtlich sei PDS-Politik stärker mit dem Namen Gysi verbunden worden als bisher gedacht. DDP
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