■ Ostafrika: Fluten gehen langsam zurück: Cholera grassiert in Überschwemmungsgebieten
Nairobi (dpa) – In der kenianischen Touristenregion am Indischen Ozean grassiert nach schweren Überschwemmungen jetzt die Cholera. 35 Menschen sind nach Presseberichten bereits daran gestorben. Über 3.000 weitere Cholerafälle wurden bereits offiziell registriert. In den Überschwemmungsgebieten Kenias, Somalias und Äthiopiens sind insgesamt rund 300.000 Menschen durch Überflutungen von der Umgebung abgeschnitten. Immer mehr Menschen stürben an Durchfallerkrankungen sowie an Malaria, sagte eine UN-Sprecherin, oder fielen Giftschlangen und Raubtieren zum Opfer, mit denen sie um trockene Flecken Erde kämpfen müßten. Internationale Helfer versorgen die Katastrophengebiete aus Motorbooten und Hubschraubern.
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