: Oranienburger Bomben
■ Weiter Suche nach Blindgängern
Nach der Sprengung eines 500 Kilogramm schweren Blindgängers in Oranienburg geht die Suche nach weiteren Bomben weiter. Gestern wurde erneut eine Verdachtsstelle freigelegt, sagte Oranienburgs stellvertretender Bürgermeister Götze-Ohlrich. Er gehe davon aus, daß in Oranienburg noch mehrere hundert Blindgänger liegen. Bei der bislang größten derartigen Räumungsaktion in der Bundesrepublik waren am Mittwoch 17.000 Menschen der knapp 30.000 Einwohner großen Kleinstadt für 13 Stunden evakuiert worden. Da der 500 Kilogramm schwere Blindgänger einen ungewöhnlichen Zünder hatte, mußte die Bombe gesprengt werden. dpa
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen