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Oldenburg, wir kommen!

Neuer Ort, neues Glück: Nachdem der CSD 1994 in Bremen so kläglich verlaufen ist, startet die Demoparade dieses Jahr in Oldenburg. Schon zum Frühstück kann ab 10 Uhr in der OL-Unibibliothek „Copy-Art“ genossen werden: Kopierkunst lesbischer Act-Up-Künstlerinnen aus den USA. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir unausstehlich“ startet um 12 Uhr am Hauptbahnhof der Zug durch die Gemeinde. Auf dem Schloßplatz schließt sich ab 14 Uhr ein lesbisch-schwules Kulturfest an. Mit Jo Sievers „Zum Sterben zu schön“ und Petra Doréns Travestieshow. Wer in Bremen am Sonntag noch kann, geht um 22.30 Uhr ins Junge Theater zum Chanson-Abend „Leck den Rand und halt mich“. taz / Foto: N. W.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen