Österreich/Ungarn: Prozess um Tod von Flüchtlingen
| Fast zwei Jahre nach dem Fund von 71 erstickten Flüchtlingen in einem Kühllastwagen in Österreich hat vor dem Geschworenengericht in der ungarischen Stadt Kecskemét der Prozess gegen elf mutmaßliche Schlepper begonnen. Die Staatsanwaltschaft will für die vier Hauptangeklagten lebenslange Haftstrafen wegen „besonders grausamen“ Mordes und Menschenhandels beantragen. Der Prozess findet in Ungarn statt, weil die Flüchtlinge laut Gutachtern auf ungarischem Staatsgebiet starben. (afp)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen