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■ OTTO-BENECKE-STIFTUNGSehr reisefreudige Familie Süssmuth

Berlin (taz) — Nachdem Prof. Süssmuth der taz zu behaupten untersagt hat, die Otto-Benecke- Stiftung (OBS) habe ihm teure Seminare finanziert, gerät nun seine Gattin ins Visier des Bundesrechnungshofes. Die CDU- Politikerin hatte Anfang März 1989 auf Kosten der OBS Zimbabwe besucht. Bei der Prüfung der OBS-Aktivitäten nahmen die Prüfer Anstoß unter anderem daran, daß die OBS die Reise als „Nachkontaktveranstaltung“ für ihre in Afrika ausgebildeten Stipendiaten verbucht und abgerechnet hatte. Wörtlich: „Wir haben Zweifel, ob ein Parlamentarier-Symposium [...] eine geeignete Veranstaltung für Nachkontakte mit ehemaligen Stipendiaten der OBS ist“. SEITE 6