: Nur wo Saddam draufsteht
Der irakische Präsident Saddam Hussein bedient sich nach Informationen der britischen Sunday Times häufig eines Doppelgängers, um möglichen Attentaten zu entgehen. In ihrer gestrigen Ausgabe veröffentlichte die Zeitung ein Foto des angeblichen Doppelgängers auf der Titelseite, das vor zwei Jahren von der irakischen und später von der Weltpresse als Konterfei Husseins verbreitet worden sei und ihn beim Schwimmen im Fluß Tigris zeigt. Der Doppelgänger heiße Fauas el Emari und habe sich mehreren Gesichtsoperationen unterziehen müssen, um Saddam so ähnlich wie möglich zu sehen, so die Sunday Times unter Berufung auf einen früheren Offizier Husseins. Der Offizier habe vor seiner Flucht aus Irak selbst vier Jahre lang den als äußerst grausam geltenden ältesten Sohn Husseins, Udai, doubeln müssen. Nach Angaben des einstigen Hussein-Vertrauten starb ein erster Doppelgänger 1984 bei einem Autobomben-Anschlag. Foto: Reuter
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