Nowitzki wirbt für die ING-DiBa: Gespannt auf die Wurstwitze

Im neuen Werbespot der ING-Direktbank lässt sich Dirk Nowitzki in einer Fleischerei eine Scheibe Wurst schenken. Jetzt tobt auf Facebook ein Shitstorm der Vegetarier.

Für Dirk Nowitzki darf's ein bisschen mehr sein. Bild: Screenshot: Youtube

Dirk Nowitzki eckt endlich mal an: Für den neuen Werbespot der ING-Direktbank zeigt sich der Würzburger heimatverbunden und betritt die Fleischerei seines Vertrauens im bayrischen Unterfranken. Die dralle Metzgerin reicht ihm eine Scheibe Wurst, denn "was hammer früher immer g'sagt?" – "Damit du groß und stark wirst", lacht Nowitzki.

Seit Erscheinen des Spots tobt auf der Facebook-Seite der ING-DiBa ein Shitstorm: Vegetarier finden, er sei "an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen" und verharmlose den Fleischgebrauch. Und die Fleischliebhaber schossen ebenso leidenschaftlich zurück.

Bewegte sich das Niveau am Anfang noch zwischen sachlichen Kommentaren und der ganzen Bandbreite an Wurstwitzen, nahmen Beleidigungen schnell überhand: Vegetarier wurden als "nölende Gemüsefaschos" bezeichnet, Fleischesser als "dumme Leichenfresser" tituliert, auch Hitler- und Goebbels-Vergleichen fehlten auf beiden Seiten nicht.

Die ING-DiBa postete, dass sie die Diskussion "gespannt" verfolge, und rief zu Respekt auf. Frei nach dem Werbemotto "Wenn du einfach mehr bekommst, dann ist es DiBaDu" respektiere sie aber die Meinungsfreiheit aller.

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