■ Niger: Wahlen
Nairobi (dpa) – Bei den ersten freien Parlamentswahlen im Sahara-Staat Niger hat das erst vor wenigen Tagen gebildete Oppositionsbündnis „Kräfte des Wandels“ die absolute Mehrheit gewonnen. Wie der französische Auslandssender RFI am Donnerstag aus Niamey berichtete, gewann die neun Parteien umfassende Allianz nach Auszählung fast aller Stimmen 50 der 83 Sitze im neuen Parlament. Die bisherige Einheitspartei MNSD (Nationale Bewegung für eine Entwicklungsgesellschaft) bildet mit 29 Mandaten zwar die stärkste Einzelfraktion, verfehlte aber bei der Wahl am Sonntag deutlich die für eine Regierungsbildung erforderliche Mehrheit. Ende des Monats wählt die Bevölkerung Nigers einen neuen Staatspräsidenten.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen