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Nichtraucher: Garbáty doch o. k.

Der Nichtraucherbund e. V. hat in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass er nicht gegen die Benennung des Platzes vor dem S- und U-Bahnhof Pankow nach dem jüdischen Zigarettenfabrikanten Garbáty sei. Der Verein legt darauf Wert, „nie gegen religiöse Orientierungen, welcher Richtung auch immer, intervenieren“ zu wollen. Er hatte vergangene Woche den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow, einen Platz nach Garbáty zu benennen, als „Affront“ bezeichnet. Der BVV hatte er „fehlenden politischen Instinkt“ vorgeworfen. Der Vorsitzende des Kulturausschusses, Rainer Eigendorff (PDS), sprach daraufhin von einem „politischen Skandal“ und warf dem Verein eine „verdeckte antisemitische Position“ vor. Der Vizevorsitzende des Nichtraucherbundes, Andreas Schmidt, sagte gestern der taz, dass der Brief „zu wenig durchdacht war“. TAZ

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