: Neuseeland: Opossums
Nacht für Nacht sind sie am Werk: 70 Millionen Opossums nagen Sträucher und Bäume in den neuseeländischen Wäldern ab und lassen nur kahle Gerippe stehen. Die emsigen Pelztiere verschlingen 21.000 Tonnen Grünzeug pro Nacht. Die Nagetiere waren ursprünglich nicht in Neuseeland beheimatet, sondern wurden 1858 wegen ihres Pelzes eingeführt. Später wurden sie unter Naturschutz gestellt und konnten sich ungestört auf 90 Prozent der Fläche Neuseelands ausbreiten. Aus Flugzeugen läßt die Naturschutzbehörde jetzt Giftkügelchen über den Wäldern abwerfen, die die gierigen Fresser töten sollen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen