■ Nazigewalt: Mahnmal für Schwule
Frankfurt/Main (dpa) – Ein Mahnmal gegen die Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus soll nach einem Entwurf der Kölner Künstlerin Rosemarie Trockel in Frankfurt entstehen. Die Künstlerin will auf einem Platz in der Innenstadt, der nach einem Beschluß von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung für das Mahnmal vorgesehen ist, eine Engelsfigur aufstellen. Als Zeichen für die Gewalt der Nazis gegen Schwule und Lesben soll der Statue nach dem Guß der Kopf abgeschlagen und mit einer Verdrehung wieder aufgesetzt werden, so daß die Bruchstelle als Narbe sichtbar bleibt. Noch ist die Finanzierung nicht bewilligt.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen