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Nachwuchsprojekt der taz panterstiftung Lokal, konstruktiv und jung

An der Genossenschaftsversammlung der taz 2026 stellt die taz panterstiftung ihr neues Nachwuchsprojekt vor: „lokal und konstruktiv“. Es gab Einblick in sechs lokaljournalistische Formate.

taz panterstiftung | Das Vertrauen in die Medien gehe auch im Lokalen verloren. Deswegen habe die taz panterstiftung dieses Jahr ein „Experiment“ gestartet, sagt Leiterin Gemma Terés Arilla. Es ist der letzte Programmpunkt der Geno-Versammlung, bevor diese mit dem Kreuzberger Klarinetten-Kollektiv seinen Abschluss finden soll.

Vier junge Journalistinnen sitzen neben Terés Arilla auf der Bühne: Julia Dagg, Yvonne Schmidt sowie die beiden taz-panter-Praktikantinnen Anna Simbürger und Marlene Thaler. Neben dem taz-panter-Volontariat, das dieses Jahr eine Rekordzahl an Bewerbern zählte, stellt die Stiftung heute ihr neues Nachwuchsprojekt vor: „lokal und konstruktiv“.

Mehr Mittel für diversen Journalismus

Sechs lokaljournalistische Formate von Menschen zwischen 18 und 32 Jahren aus ganz Deutschland unterstützt die Stiftung dafür. Wie das von Dagg und Simbürger: eine Dialogwerkstatt in Freyenstein, einem 700-Einwohner-Ort in Brandenburg. Dort soll bald das größte Rechenzentrum Europas entstehen, aber was halten die Bürger eigentlich davon?

„Konstruktiv heißt nicht, gute Laune zu verbreiten, sondern den Menschen Mittel an die Hand zu geben, um etwas zu bewirken“, sagt Dagg. Schmidt wiederum schaut sich in ihrem Projekt den ländlichen Raum in Ostsachsen an, genauer: eine Schule in Soh­land an der Spree, wo sie mit Jugendlichen ins Gespräch kommt. In Konstanz behandelt die Jugendredaktion des Südkuriers das Projekt „Hunger auf Wohnraum“.

Und was braucht es sonst noch für einen diverseren Journalismus? Auf der Bühne sind sich alle einig: Geld. Die Nachwuchsprojekte der taz panterstiftung werden durch Spenden finanziert.

🐾 Mehr über die Genossenschaftsversammlung 2026 erfahren Sie hier.