: Nachkriegsaktionen
■ Demonstration »Feuerpause ist kein Frieden...«
Unter dem Motto »Die Feuerpause ist noch kein Frieden, und ein Frieden ist noch keine gerechte Lösung«, findet heute um 13 Uhr eine Demonstration statt. Treffpunkt ist der Breitscheidplatz, die Abschlußkundgebung auf dem Olivaer Platz. Der Aufruf wurde u.a. von Gruppen der Friedensbewegung, dem Asta FU, Asta TU, dem Koordinationsausschuß oppositioneller irakischer Gruppen und den Falken unterzeichnet. Das wegen der Waffenruhe kurzfristig geänderte Motto lautete ursprünglich: »Stoppt den Massenmord in Nahost — Waffenstillstand sofort — beendet die Repressionen gegen die arabischen MitbürgerInnen«.
Die Friedensmahnwache von StudentInnen und ArbeiterInnen vor der Humboldt-Uni wird auf jeden Fall bis Sonntag aufrechterhalten. Dann soll mit dem allmählichen Abbau des Zeltes begonnen werden, sofern es zu keinen neuen Kampfhandlungen am Golf kommt. Die Gruppe solle aber bestehen bleiben, erklärte eine Studentin der taz. taz
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen