: Mutterqualen: Kind oder Kippe
NEW YORK dpa ■ Eine Richterin hat der Mutter eines 13-jährigen Jungen untersagt, in Gegenwart ihres Kindes zu rauchen. Anderenfalls werde sie das Besuchsrecht für den Sohn verlieren, der mit seinem Vater und den Großeltern zusammenlebt, beschied eine Richterin in der Kleinstadt Utica im US-Bundesstaat New York. US-Medien von gestern berichteten, dass der Junge gesund ist und nicht an Asthma oder unter anderen allergischen Reaktionen auf den Zigarettenqualm seiner Mutter leidet. Dennoch sei es „im besten Interesse“ des Jungen, wenn dieser nicht passiv mitrauchen müsse, begründete die US-Richterin ihren Urteilsspruch. Die geschiedene Mutter raucht im Durchschnitt ein Päckchen Zigaretten täglich. Der Sohn habe sich vor Gericht über den „üblen Geruch“ in ihrem Haus und Auto beklagt, erläuterte die Anwältin der Mutter. Sie vermutet, dass der Vater und die Großeltern hinter der Klage steckten.
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