: Mülltransporte auf die Schiene
Berliner Müll soll nach Ansicht des brandenburgischen Umweltministeriums künftig nicht mehr auf der Straße, sondern auf der Schiene transportiert werden. Wie gestern Umweltstaatssekretär Paul Engstfeld sagte, stellten die täglich zweitausend Transporte auf Deponien in das Brandenburger Umland eine große Umweltbelastung dar. Zudem seien Schienentransporte billiger. Derzeit sei der Anteil von Lkws am Schadstoffausstoß sehr hoch. Nach Ministeriumsangaben liegt in Brandenburg seit Mitte der sechziger Jahre die jährliche Ozonzunahme bei zwei bis drei Prozent. Nach ersten Zwischenergebnissen eines Brandenburg-Berliner Ozon-Versuchs verursachen Emmissionen aus Berlin 20 bis 50 Prozent des Ozons im Bundesland. Zugleich sei die Ozonbelastung in Berlin relativ gering, weil durch den hohen Autoverkehr Ozon nicht nur produziert, sondern gleichzeitig „aufgefressen“ werde.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen