piwik no script img

Moon-Sekte traut 30.000 Brautpaare

20.000 Brautpaare haben sich am Dienstag in Südkorea bei einer Massenzeremonie im Seouler Olympiastadion vom Gründer der „Wiedervereinigungskirche“, Moon Sun Myung, freiwillig und ohne Not trauen lassen. Gleichzeitig erhielten weitere 10.000 Brautpaare im Ausland per Satellit den Segen des Sektenführers. Es war die elfte Massenhochzeit der erzkonservativen und antikommunistischen Moon-Sekte seit 1962. Kritiker in Seoul verurteilten die gigantische Schau als einen Trick, um Geld einzutreiben und neue Anhänger zu rekrutieren. Die stinkreiche Sekte soll weltweit drei Millionen Anhänger haben, vor allem Japaner und Koreaner. Foto: Reuter

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen