piwik no script img

■ MongoleiWahlen

Ulan Bator (AFP) – Der mongolische Präsident Punsalmagijn Otschirbat, der in seinem Land marktwirtschaftliche Reformen voranbringen will, hat sich bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag offenbar gegen seinen Herausforderer Lodon Tudew von der ehemals kommunistischen Regierungspartei MRVP durchgesetzt. Nach Auszählung von über 65 Prozent der Stimmen liege der 50jährige Otschirbat mit 58,3 Prozent in Führung, teilte die Wahlkommission gestern mit. Auf Tudew entfielen 38,1 Prozent der Stimmen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen