piwik no script img

Mist, Minister!

■ Harte Arbeit in Möllemanns Büro soll schuld an Briefbogen-Affäre sein

Bonn (dpa) – Wirtschaftsminister Möllemann will sicherstellen, daß von ihm unterschriebene Blanko-Briefbögen künftig nicht mehr mißbraucht werden. Am Wochenende war bekanntgeworden, daß eine Kölner Firma, zu deren Eigentümern ein Vetter der Ehefrau des Ministers zählt, auf Möllemann-Briefbögen bei Supermärken für Plastikchips als Ersatz für Markstücke bei der Benutzung von Einkaufswagen geworben hatte. „Wo viel und hart gearbeitet wird, da wird auch mal Mist gebaut“, entschuldigte Möllemann- Sprecher Claus Hommer das angebliche „Versehen“ eines Mitarbeiters. Man werde alles tun, damit so etwas nicht wieder vorkomme. In FDP-Kreisen hieß es, die Affäre sei eine Sache des Ministeriums und nicht der Partei.

Siehe Seite 10

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen