: Mißbillligungsantrag gegen Erhardt
Das Bündnis 90/ Die Grünen hat gestern einen Dringlichkeitsantrag gegen Wissenschaftssenator Erhardt eingebracht. Das Abgeordnetenhaus solle beschließen, Erhardt für seinen Verstoß gegen das Landesgleichstellungsgesetz bei der Berufung für die C4-Professur „Vergleichende Literaturwissenschaft“ an der FU die Mißbilligung auszusprechen. Anstatt Claudia Brodsky zu berufen, die auf Platz 1 der Berufungsliste stand, hatte er sich für den zweitplazierten Gert Mattenklott entschieden (taz berichtete).
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen