: Milliarden für die armen Verwandten
■ Finanzministertreffen: Westländer wollen Ostländern helfen
Bonn (taz) — Angesichts des drohenden finanziellen Zusammenbruchs der neuen Bundesländer denken die Wessis über zusätzliche Finanzhilfen nach. Die SPD-geführten Bundesländer stellten gestern zusätzliche Finanzhilfen für die armen Verwandten von 15 Milliarden Mark in Aussicht; die CDU-geführten Länder stimmten auf der Sitzung der Länderfinanzminister damit im Grundsatz überein. Zugleich aber wird kräftig an der Anspruchshaltung der Neu-Bundis herumgemäkelt: Zu vielen Wünschen stünde eine zu schlechte Verwaltung und ein ungenügender Subventionsabbau bei Mieten und Energiepreisen gegenüber. SEITE 8
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen