■ MediaBazaar: Start der Euronews
Lyon (dpa) – Mit einem Programm in fünf Sprachen startete der europaweite Fernseh-Nachrichtenkanal Euronews am Freitag in eine ungewisse Zukunft. 35 Millionen Haushalte können den im französischen Lyon ansässigen Sender theoretisch über Kabel oder Satellit empfangen. Noch leidet das einzigartige Projekt eines europäischen Gegengewichtes zum US-Nachrichtensender CNN unter finanziellen Unsicherheiten. Im 1. Quartal muß Euronews ganz auf Werbung verzichten: Absprachen über 14 Millionen Franc (4,1 Millionen Mark) platzten. Die deutschen Fernsehanstalten ARD und ZDF lehnen bisher eine Beteiligung ab.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen